Duft(t)raum

Mein neuer Duft(t)raum.

Vor ein paar Tagen habe ich durch Zufall bei KARE den Raumduft „ipuro“ entdeckt. Normalerweise bin ich kein Fan von Duft nach künstlicher Vanille & Co., weil mein Kopf des Öfteren mit starker Migräne auf diese Angriffe meiner Geruchsnerven reagiert. Diesmal allerdings war ich wirklich sehr angetan von der Duftvariante „Green Tea“ und konnte nicht anders als zuzugreifen. Er macht sich in unserem neuen Design-Studio – das Tag für Tag ein wenig mehr an Gesicht gewinnt – hervorragend; zumal so ein frisch renovierter Raum doch noch ein wenig zu sehr nach neuen Wänden und Farbe riecht.

Außerdem kommt auf den Bildern noch eines meiner Lieblingsbücher zu neuen Ehren: „Yves Saint Laurent“ – ein wunderschön gemachtes Fotobuch über den verstorbenen Modedesigner, dem vor vielen Jahren der Fotograf (und somit auch wir) in seinem Pariser Atelier über die Schulter schauen durfte. Man sieht ihn an seinen Moodboards, beim Zeichnen an seinem Schreibtisch, während den Team-Besprechungen mit seinen Musen und Schneiderinnen, beim Aussuchen der Stoffe bis zu den Anproben mit den Models. Ich sehe oft hinein, wenn ich kreativ blockiert bin oder einfach einen kleinen „Inspirations-Schub“ benötige.

Und zu guter Letzt noch der schlafende Brady*, den das nicht sonderlich juckt, wenn sein Frauchen Gegenstände arrangiert und wie wild mit dem Foto rumhantiert, um von allen Seiten einen „Schuss“ zu haben – um letztendlich am Computer aus vierzig Fotos dann wieder nur sechs auszuwählen.

*Ich hatte noch überlegt, ob ich ihm das bisschen „Schlaf-Spucke“ noch wegretuschiere; dann aber doch beschlossen, sein Foto in „natura“ zu belassen; wie er eben leibt und lebt, b.z.w. schläft – mein kleiner Schatz. Ich musste in meinem Job schon so viele Menschen in diesem Perfektions-Wahn auf Kundenwunsch „zu Tode“ retuschieren, dass ich privat dazu stehe, es oft nicht mehr zu machen oder eben in dem Maße, das ich für authentisch und schön erachte.

2 Kommentare zu “Duft(t)raum

  1. Kristina

    Ach, wie oft dachte ich mir schon, wie schön es wäre, wenn wir bei unseren Mitmenschen und Liebsten auch so tolerant wären und Spucke, Sandmännchen in den Augen, Warzen etc. über Jahre hinweg auch so annehmen und lieben könnten wie bei unseren geliebten Vierbeinern. Die haben da einen besonderen Bonus…und deswegen sieht Brady auch mal wieder zum Knuffen aus wie er da so selig schläft, während das Frauchen wuselig ist – wenn nur ja das Handy nicht klingelt und Herrchen zum Aufbruch ruft ;-)

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