Wien – Stadt meiner Träume

3 Tage Städtetrip in Wien

Mein Leben lang wollte ich schon nach Wien … als jugendliche Künstlerin, verfallen in große Schwärmerei für Gustav Klimt und den Jugendstil, bis hin zum heutigen Tag. Und was soll ich Euch sagen: Endlich hat sich mein Traum erfüllt und ich habe mir nicht zu viel versprochen!

Wien steht Paris in nichts nach. Es ist eine absolute Traumstadt für alle Liebhaber von historischen Prachtbauten und künstlerischen Ambitionen jeder Art. Ich hatte Glück: Im Leopold Museum waren gerade besondere Ausstellungen: „Der nackte Mann“ und „Japan – Fragilität des Daseins“ – beide sehr gelungen und wirklich sehenswert. Ausserdem war der Winter im Museums Quartier ausgebrochen, inklusive Glühweinständen und Christkindlmarkt-Flair (obwohl erst Ende November).

Besonders schön ist übrigens das Café im Leopold Museum! Sollte man dort beim Besuch auf keinen Fall verpassen. Es hat so viel Flair und Charme – ich hätte am liebsten jeden Nachmittag dort verweilt … wäre es in München, würde man mich dort öfter ein Kännchen Earl Grey trinken sehen.

3 Kommentare zu “Wien – Stadt meiner Träume

  1. Ja, Wien ist eine faszinierende Stadt, die auch mein Herz vor ein paar Jahren erobert hat!

    Seit dem Besuch im Naturhistorischen Museum habe ich meine Leidenschaft für die Schönheit der Käfer- und Schmetterlingswelt entdeckt. Im Alltagsgetriebe übersehen wir die kleinen Design-Wunder, die uns überall begegnen und leider meist nur als Ungeziefer behandelt werden, obwohl wir Menschen ohne Insekten gar nicht leben könnten und sie eigentlich schätzen und achten sollten.
    Zwei weitere Schönheiten im NHM Wien – von Menschenhand geschaffen – sind die Venus von Willendorf und der kleine Hallstatt-Stier, an dem ich mich gar nicht satt sehen konnte.

    Aber abgesehen von meinem persönlichen Faible für Naturkundemuseen ist Wien immer eine Entdeckungsreise wert – und unweigerlich wird man in die k.u.k-Zeit zurückversetzt und manchmal ist einem, als wäre man im alten Wien um 1900 gelandet. Am liebsten möchte man mit Freud, Schnitzler, Klimt und allen anderen Denkern und Künstlern im Kaffeehaus sitzen und stundenlang philosophieren…

    Ich glaube, ich muss auch bald wieder nach Wien!

  2. 3 Tage sind leider eine sehr begrenzte Zeit, um so viel Schönes richtig aufnehmen und alles sehen zu können. Um so schöner, hat man doch einen Grund wieder zu kommen!
    Das Naturhistorische Museum gehört beim nächsten Wiedersehen auf jeden Fall zu den Sehenswürdigkeiten, die ich nicht verpassen werde!
    Vielen Dank für die wunderschönen Worte in meinem Blog!
    Liebste Grüße

  3. Giacomo Casanova

    Nun war ich, im schönen Alter von achtundzwanzig Jahren, zum erstenmal in der Hauptstadt Österreichs. Ich besaß wohl einige Sachen, aber ich hatte fast gar kein Geld…
    Alles in Wien war schön; es gab dort viel Geld und viel Luxus, aber große Hemmnisse für die Anbeter der Venus. Schändliche Spione, die man Keuschheitskommissare nannte, waren die unerbittlichen Quälgeister aller hübschen Mädchen; die Kaiserin hatte alle Tugenden, nicht aber die der Duldsamkeit, wenn es sich um unerlaubte Liebe zwischen Mann und Frau handelte…
    In dieser Gesellschaft lernte ich einen Grafen Roggendorf und einen Grafen Sarotin sowie mehrere Fräulein kennen, darunter eine Baronin, die ein lockeres Leben geführt, aber nicht alle Reize eingebüßt hatte. Beim Souper machte man mich zum Baron. Vergebens beteuerte ich, daß ich keinerlei Titel hätte. Man antwortete, ich müsse in dieser Welt wohl irgend etwas sein und wenigstens ein Baron; das müsse ich mir gefallen lassen, wenn ich in Wien irgendwo aufgenommen werden wolle…
    (Giacomo Casanova, Geschichte meines Lebens, Wien, 1753)

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