TOLLWOOD – Mein Lieblings-Weihnachtsmarkt!

Letztes Wochenende verbrachten wir einen Abend beim Winter-TOLLWOOD auf der Theresienwiese – meinem absoluten Lieblings-Weihnachtsmarkt und dies in jedem Jahr auf’s Neue. Ebenso wie das Sommer-TOLLWOOD lebt dieses Festival vom künstlerischen Charakter, welcher den ganzen Markt durchzieht und ihn so zu einer ganz besonderen Location und einem wichtigen Termin in meinem Kalender werden lässt!

Kunstvoll, ideenreich, einzigartig, liebevoll

… das sind die Eigenschaften, die mir bei den Gedanken an das TOLLWOOD in den Sinn kommen. Auch dieses Jahr wieder haben all die Menschen, welche das TOLLWOOD errichteten und mit Leben & Liebe erfüllen, Großartiges geleistet! 

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Unvergessliche Eingangs- und Motto-Skulpturen

Empfangen werden wir am Eingang mit einem strahlenden Christbaum, der sich bei näherer Betrachtung als ein Kunstwerk aus alten Fahrrädern entpuppt und deshalb nicht weniger festlich auf uns wirkt, als wäre er aus einem besinnlicheren Material gefertigt! Von Weitem schon ein Hingucker, von Nahem ein echt toll konzipiertes und faszinierendes Kunstwerk aus Metall. Als wir darauf zugingen, wunderten wir uns, dass immer andere Lichter in einem nicht definierten Rythmus aufleuchteten und wieder ausgingen.
Beim Heimgehen, sahen wir auf der Rückseite einige Fahrräder stehen, welche verbunden mit der Beleuchtung, die Energie dafür lieferten. Erst wenn einige Besucher dort radelten, gingen die zusätzlichen Lichterketten an oder veränderte sich die Lichterfarbe des Baumes – mal lila, mal grünlich-blau und dann, wenn alle richtig in die Pedale treten, erstrahlend in hellem Lichtermehr! Wir waren hingerissen von dieser wundervollen Idee, diesem genial-schönen Anblick und ich möchte hier, auch wenn er es wahrscheinlich nicht lesen wird, dem Künstler meinen Dank für diesen unvergesslichen Anblick aussprechen!
Den Weihnachtsbaum aus Fahrrädern werde ich ebenso wenig vergessen, wie den Wahl aus PET-Flaschen oder die Kühe aus bemalten Schrottwägen auf den Sommerfestivals der letzen Jahre.

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Persönliche Favoriten 2016

Absolut begeistert haben mich der Ess-Pavillon und der Weltsalon. Ersterer beeindruckte durch ein zauberhaftes Ambiente und den Kunstwerken von Mick Davis, einem irischen Objekt-Künstler, welcher – passend zum Fahrrad-Baum draußen – Tierköpfe und menschliche Skulpturen aus Fahrradschläuchen erschuf.

Der Weltsalon empfing uns mit Musik, welche von der Band auf der Showbühne aus, in unseren erfreuten Ohren klang. Für gute Stimmung war somit sofort gesorgt und wir konnten uns den prämierten, spektakulär-schönen Naturfotografien widmen, die dort ausgestellt wurden! Eine absolute Empfehlung von mir, sich dafür ein wenig Zeit zum Ansehen und Lesen der dazugehörigen Texte zu nehmen!

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Mit diesen Eindrücken wünsche ich Euch eine fröhliche zweite Adventswoche und eine friedliche, liebevolle Zeit! Nehmt Euch diese für Eure Liebsten und Freunde, denn nicht die Geschenke sind an Weihnachten das Wichtigste, sondern die Zeit, die wir miteinander verbringen. 

Manche Kinder wünschten sich einen Tag mit den Eltern zu verbringen sehnlicher, als das nächste teure Geschenk in ihrem Haufen von Dingen, die sich durch das schlechte Gewissen der Eltern und ihr Bedürfnis dem Kind wenigstens so ihre Liebe zu zeigen, bereits angehäuft haben … das selbe gilt natürlich auch für Paare, Freunde, Familie!

❤️

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  1. Liebe Claudia,
    auch Dir und Deinen Lieben wünsche ich eine zauberhafte Adventszeit.
    Sich immer wieder kleine Auszeiten vom Alltagstrubel zu nehmen das tut uns doch gut.

    Ich habe meine Enkel am Wochenende hier und wir werden wohl Plätzchen zusammen backen. Geschichten erzählen, Kerzenlicht und die hoffentlich leckeren Plätzchen verputzen . Da haben sie immer noch viel Freude wenn es kuschelig und gemütlich ist bei Oma :o) Ich genieße das natürlich auch :o)))

    Alles Liebe für Dich und
    ganz viele Grüße,
    Gerda

  2. Liebe Claudia,

    mit deinen Schlussworten im Bericht bringst du es auf den Punkt!! Wieviel besser wäre es sich mehr um Kinder, die Familie, Freunde zu kümmern als Geschenke anzuhäufen, die dann eh keiner mehr beachtet und die sich lediglich im Umsatz der Händler spiegeln.

    Doch ich bin dir sehr gerne in deinem Bericht gefolgt, und bekam so auch einmal was vom Winter-Tollwood mit (das Sommer-Tollwood habe ich vor vielen Jahren einmal mit meiner Tochter besucht). Sehr abwechslungsreich und – einfach anders! Fasziniert bin ich hauptsächlich von Mick Davis‘ Schöpfungen, die ich mir angesehen habe. Der Weihnachtsfahrradbaum wäre sicher ein Highlight für meinen Signore, der da auf jeden Fall Energie liefern würde.

    Einen ruhigen, schönen 3. Adventsonntag für euch, Edith

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