moreform studio für grafikdesign im April 2015

Studioimpressionen

Mein Kreativ-Arbeitsplatz.

Nachdem ich mich momentan an einer Vielzahl von Aufträgen erfreuen kann und wirklich sehr viel Zeit in unserem Design-Studio verbringe, möchte ich Euch einfach mal zeigen, wie es bei mir momentan aussieht.

Ich hatte zwar das Glück in meinem Leben als angestellte Grafikdesignerin in verschiedenen Werbeagenturen immer einen ziemlich schönen Arbeitsplatz gehabt zu haben, aber es geht doch nichts darüber, selbstständig zu sein und alles nach seinen eigenen Vorstellungen arrangieren zu können. Seit ich mein „Arbeitsleben“ so verbringen kann, bin ich erst richtig glücklich.

Es hat zwar auch manche Schattenseiten so zu arbeiten; „selbst & ständig“ ist wahrlich das Motto. Manchmal kommt man mit den vorgegebenen Terminen der parallel laufenden Projekte kaum hinterher und so häufen sich die gelben Erinnerungszettel (wie Ihr auf dem Bild oben sehen könnt). Man muss soviel beachten und darf nichts vergessen, um wirklich jedem Job gerecht zu werden und kreativ möchte und soll man dabei ja auch noch bleiben. Das größte Risiko dabei ist es, nicht mehr abschalten zu können und Nachts, am Wochenende und auch in der Beziehung (wenn man mit seinem Partner zusammenarbeitet, wie ich) nur noch über die Jobs nachzudenken und zu reden. Da fällt mir schon mal mitten in der Nacht wieder ein Problem des Tages ein …

Dies ist eigentlich die größte Herausforderung, auch nach meiner überstandenen Krankheit und dem daraus resultierenden Bewusstsein „achtsamer“ leben zu wollen, den Spagat zwischen Arbeit & bewusstem, glücklichen Leben zu vollbringen.

Ich muss dabei an Zeiten denken, an denen ich schon Sonntag-Morgens ein schlechtes Gefühl bei dem Gedanken daran hatte, am nächsten Tag wieder in die Arbeit gehen zu müssen. Wenn man sich selbst so schon den ganzen Sonntag versaut, sollte man sich wirklich überlegen, sein Leben zu ändern. Das ist bei mir zum Glück schon ewig her …

In meiner Berufs-Ausbildung damals mit 16 Jahren hatte ich einen Ausbilder, der Montag Morgens aus der S-Bahn steigen musste, um sich im nächsten Stations-Abfalleimer zu erbrechen (wohlgemerkt nicht weil ich so ein schrecklicher Lehrling war, sondern unter der schwachsinnigen Devise „Durchhalten macht stärker“). So jemanden würde ich heute bestärken, sein Leben schnellstens zu verändern. Nur aus Angst vor Neuem und einer ungewissen Zukunft trauen sich viele Menschen nicht aus solchen selbstgewählten, unglücklichen Strukturen auszubrechen!

Traut Euch! Wo immer eine Tür sich schließt, geht eine Neue für Euch auf! Das habe ich inzwischen so oft erlebt und lerne langsam darauf zu vertrauen und es als Sicherheit zu nehmen, Ungeliebtes zu verändern!!!

Die wunderbare Postkarte (Baby) bekommt Ihr übrigens bei kunstundbild.de

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