Meine Seerosen, mein ganzer Stolz & die ewige Schneckenfrage der Gärtner

Es ist richtig heiß momentan in München. Und so wundert es nicht, dass alles, was viel Sonne braucht, auf‘s wunderbarste in unserem Garten blüht & gedeiht. Eine riesige Freude machen mir dabei die beiden Seerosen auf unserem Miniteich – rosa und weiß – die derzeit eine Blüte nach der anderen produzieren! Ebenso die vielen traumhaften Rosen, die die Sonne genießen und es dem Schöpfer mit ihrer Blütenpracht danken!

Schnecken hat man immer – dann aber lieber die richtigen!

Wie so viele andere Gärtner haben wir natürlich auch Schnecken, die der Blütenpracht oft nicht gerade zuträglich sind. Allerdings ist es wie bei allen Dingen im Leben eine Frage der Sichtweise, ob wir etwas schrecklich oder schön finden.
Manchmal beobachte ich die Schnecken, wie sie ihrer Wege ziehen, ihre kleinen Fühler in den Himmel strecken und finde diesen Anblick wahnsinnig meditativ.
Zumal ich Weinbergschnecken eigentlich immer schon hübsch anzusehen finde. Wir haben uns entschlossen einen ganz natürlichen Garten zu haben – Schneckenkorn steht bei mir auf der roten Liste ganz oben, wie so viele andere Gifte, die manche in ihren Gärten verwenden und damit der Natur und all den Tieren die dort leben ein oft sehr grausames Ende bereiten – und so behalte ich gerne jede Weinbergschnecke und lasse sie ihrer Natur nach für mich arbeiten; sie frisst nämlich das Gelege der braunen Nackt-Schnecken!
Schnecken hat man immer, aber dann lieber die hübscheren mit ihrem Häuschen! Sie sind weniger gefräßig als die anderen, was das Gemüse anbelangt und führen ihren Kampf gegen die „Braunen“ ganz in unserem Sinne – ausserdem produziert die Natur so viel an allem, da bleibt eigentlich immer genug für alle! Selbst wenn die Schnecken 30 % fressen, sind die 70 % die mir bleiben immer noch genug! Gründe genug für „BIO statt Chemie & Gift“!

Seerosen_1

  1. Meine liebe Claudia,
    jetzt erst mal ein Kommentar zu Deinen schönen Fotos…
    Deinem wunderschönen verträumten Garten.
    Es sieht bei Dir aus als könnte man die Seele baumeln lassen!!!
    Ja, ich denke auch man sollte die Schnecken leben lassen, (ich mag die Schnecken mit Häuschen auch) und es bleibt doch immer noch genug Schönes übrig.
    Man soll doch auch teilen, nicht wahr :o)))))
    Meine Schwester erzählte mir gestern bei ihr kommt immer ein Reh und futtert ihre schönen Blüten auf. Ich musste so lachen. Als ich unseren Vorgarten noch gemacht habe da kamen immer die Kaninchen und haben alles abgefuttert .o))))
    Da habe ich dann auch immer gesagt, ich hoffe, es hat euch geschmeckt :o)))!

    Seid ungefähr zwei Monaten habe ich wieder vorm Haus einen Mini-Steingarten.
    Und überall dazwischen sitzen kleine Häschen…Wichtel…Elfen…Entchen…Mäuschen..
    Alles in Miniformat. Im Nebenhaus wohnt ein kleines Mädchen, 2 Jahre alt.
    Die Kleine steht jeden Tag mit großen Augen davor und bestaunt das Ganze. Ab und an wird mal etwas umgeräumt…ein Steinchen mitgenommen…
    Da freut man sich dann ja mit, und meine Nachbarn haben auch wieder ihre Freude an diesem kleinen Mini-mini-mini Gärtchen.

    Ich wünsche Dir die Zeit und die Ruhe,
    in Deinem Garten mit ein paar Sonnenstrahlen den Tag zu genießen!

    Alles Liebe,
    Gerda

    • Liebe Gerda,
      vielen herzlichen Dank für die schönen Worte! Das selbe wünsche ich Dir auch von Herzen – einen entspannten, glücklichen Sommer und immer einen Blick für die kleinen schönen Dinge! Und ein Herz auch die Kleineren neben uns in Symbiose leben zu lassen … ;-)
      Umarmung, Claudia

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