Ich stecke in einer mittelschweren Midlife-Krise

Kennt Ihr das auch? Oder bin ich ganz alleine so bescheuert? Ich wache morgens auf, bin extrem emotional und leicht reizbar in jede Gefühlsrichtung und stecke bald darauf mitten in einer kleinen bis mittelschweren Panikattacke. Tränen laufen mir über’s Gesicht und in meinem Kopf spielen sich alle möglichen schrecklichen Zukunftsszenarien ab, die ich nicht so einfach abstellen kann.

Ich habe Angst davor alt zu werden und gleichzeitig Angst nicht älter zu werden.

Facebook gießt für solche Gelegenheiten auch noch Benzin ins Feuer. Da ploppt plötzlich ein Post in Deiner Chronik auf mit der Frage: ”Du hast eine Erinnerung von vor 3 Jahren, möchtest Du diese mit Deinen Freunden teilen?“ Und darunter sehe ich ein Bild von mir im Garten ohne meine Haare oder die über mir hängenden Chemobehälter während der 5-Stunden-Sitzungen im Krankenhaus, die ich damals postete, um diese Situation irgendwie für mich selbst zu verarbeiten. Facebook kennt keinen Filter für gute oder schlechte Erinnerungen. Deine Facebook-Chronik behält genauso alle vergangenen Ereignisse in Deinem Leben, wie Deine Erinnerung selbst.

Letzte Woche bekam ich im Fernsehen plötzlich mit, dass die Frau, deren Buch ich mir zu Anfang meiner Krebserkrankung kaufte (dann aber doch nicht ganz las, um mich nicht unnötig mit noch mehr Schicksalen und Krankheitsverläufen von anderen Frauen zu belasten) letztes Jahr mit 41 Jahren an Lebermetastasen gestorben ist. 2009 Brustkrebs, der aber als geheilt galt. Eine wahnsinnig tolle Frau, die immer positiv damit umging und anderen Kraft & Hoffnung schenkte, Miriam Pielhau. Sie weilt nicht mehr unter uns. Mich macht so ein Schicksal extrem traurig und in diesem Moment auch ängstlich für mich selbst.

Diese Nachricht hat mich wirklich zutiefst geschockt. Mein Mann kann diese Gefühle nicht nachvollziehen. Er versteht nicht, dass ich mir die „Lebens- und Krankheitsgeschichten anderer reinziehe.“ Aber das mache ich garnicht! Es trifft mich mehr wie ein Blitz, der plötzlich aus heiterem Himmel auf mich einschlägt. Und wer kann sich schon völlig von Außeneinflüssen abschotten? Zumal ich Socialmedia-mäßig auch beruflich überall präsent sein muss und so zwangsläufig alles andere auch mitbekomme.

Ich lebe mein Leben. Baue mir mit Elan und Begeisterung gerade eine neue berufliche Perspektive auf und bin eigentlich sehr positiv gestimmt für meine Zukunft.

Und dann gibt es diesen Augenblick, wo ein neuer Mammographie-Kontrolltermin ansteht, nachdem z.B. gerade ein Todesfall in meinen Blickwinkel rückte… Ich kann meine Gedanken und Gefühle diesbezüglich nicht immer beherrschen oder jederzeit unter Kontrolle bringen.

Ich wickle diese halbjährlich wiederkehrende Situation nach folgendem Schema ab: Nach einem guten Mammographie-Ergebnis lege ich den Gedanken an meinen nächsten halbjährlichen Termin & die damit verbundene Diagnose in die hinterste, tiefste Schublade in meinem Gedächtnis ab. Irgendwann zeigt mir aber mein iPhone im Kalender mit einer Erinnerung den erneuten zwingenden Griff zum Telefon, um den nächsten auszumachen. Meist schiebe ich diesen dann noch mindestens ein, zwei Wochen vor mich her. Die Wartezeit in meinem Radiologiezentrum wird jedoch immer länger und so musste ich diesmal 2,5 Monate auf einen Termin warten. Die Sprechstundenhilfe spricht mit mir, als wäre das ein ganz schlimmes Eigentor meinerseits, weil ich doch den halbjährlichen Kontrolltermin mit meinem verspäteten Terminanruf so um über einen Monat verschob. Dies gibt einem sofort das Gefühl, als gingen die Ärzte davon aus, wieder etwas zu finden, wofür man früh genug eingreifen müsste.

Alleine dieses Termingespräch kostet mich ein beschissenes Gefühl, damit einen stimmungsmäßig versauten Tag und desweiteren eine Migräne am darauffolgenden. Dies wiederum fördert in mir das Gefühl nicht leistungsfähig zu sein, für meinen Mann eine Bürde und schon stecke ich mittendrin in dem dunklen „Gewitter“, das ein wie oben erwähnter „Blitz“ bei mir auslöste.

Jetzt warte ich auf den Nachsorge-Termin Ende August und ich fühle mich, als hätte ich mir selbst einen einmonatigen Aufschub geschenkt, den ich gut nutzen muss. Ich fühle mich kerngesund und bin mir sicher gesund zu sein. Eigentlich müsste ich mir null Sorgen machen. Aber irgendwo tief in mir kommt rechtzeitig einige Zeit vor dem besagten Termin – wie ein ganz böser Geist – dieser Scheiß-Gedanke in mir hoch:

Was ist, wenn?

Und so ertappe ich mich dabei, soviel wie möglich bis dahin schaffen zu wollen; ungeduldig zu sein, wenn etwas nicht sofort passiert, so als wenn mir der Sensenmann bereits im Nacken sitzt und vorher schon klappert, um mir zu sagen, „mach soviel Du kannst, von allem was Du machen möchtest, Du hast nicht ewig Zeit! Und vielleicht noch weniger, als Du momentan weißt.“

Aber haben wir nicht alle nicht ewig Zeit?

Was hat das jetzt alles mit einer Midlife-Krise zu tun, werdet ihr Euch jetzt sicherlich fragen?! Das sind doch mehr die Probleme einer ehemaligen Krebspatientin. Sie kommt noch erschwerend hinzu, würde ich Euch antworten. Zur Zeit wird mir das „Alt werden“ so unheimlich bewusst. Bei mir selbst – ich hadere damit ein wenig altersweitsichtig zu werden und ein paar überflüssige Pfunde nicht mehr so leicht loszuwerden wie noch vor 5 Jahren – und durch meinen Hund Brad. Ich kann meinem Lebensbegleiter seit 13 Jahren, die letzten Monate dabei zusehen, wie er durch sein Alter immer mehr abbaut. Mit ein paar kleinen Highlights zwischendurch kann ich sagen, dass er jede Woche sichtbar älter wird und es ihm immer schlechter geht.

Und das Schlimme dabei ist, ich sehe ihm an, dass es ihm bewusst ist!

Er will wie ein Junger durch die Isarauen laufen, will immer weiter gehen, nicht umkehren. Er nutzt seine Chance dazu, wann immer sie sich ihm bietet; kostet einen Anflug von Jugend so lange aus, bis er nicht mehr kann. Er will leben! Das Leben genießen. Aber es geht eben nicht mehr so wirklich. Nur noch in kurzen Abschnitten.

Ich sehe meinem Hund im Zeitraffertempo zu, was bei uns Menschen etwas länger dauert.

Es macht mir Angst. Ich weiß, ich werde ihn verlieren. Aber ebenso zeigt es mir meine eigene – unser aller – Zukunft. Ich versuche daraus zu lernen.

Mein persönliches Ergebnis aus diesem Prozess steht noch nicht fest.
Er entwickelt sich jeden Tag weiter.

Meine Oma sagte zu diesem Thema einmal zu mir; alt werden ist nicht so schlimm, wie Du denkst, weil man mit vielen Wünschen im Alter abschließt und nicht mehr das Bedürfnis hat sie zu verwirklichen. Das hat mich damals irgendwie beruhigt.

Heute denke ich, das gab es nur bis zu dieser Generation meiner Großeltern. Meine Oma kleidete sich mit ca. 55 Jahren (als ich ein kleines Kind war), tagtäglich in eine Hausschürze bzw. so eine Art Arbeitskittelkleid, wie die Frauen nach dem Krieg es trugen und sah damit damals schon aus wie eine echte Oma. Ich vermute sie hatte zu dieser Lebensphase schon nicht mehr den Drang jung & sexy auszusehen. Ich bin bald 47 und kleide mich wie eine 30-Jährige. Ich habe immer noch denselben Geschmack, dasselbe Bedürfnis als Frau sehr attraktiv zu wirken, ein erotisch aufgeladenes Leben zu führen und die Chance zu nutzen, jeden Tag meines Lebens neu zu überdenken. Wenn nötig auch neu anzufangen, ob beruflich oder privat, um mich einfach nicht mit einem langweiligen, unerfüllten Alltag abzufinden!

Machen wir also das Beste aus unserer Zeit! 
Jeder Tag bietet uns die Gelegenheit dazu.
Nicht gestern, nicht morgen –
sondern HEUTE und JETZT!!!

Und genau so macht es auch mein geliebter Brad! Ich kann viel von ihm lernen, solange er mich noch begleitet. Und wenn ein dunkles Gewitter kommt, versuche ich es gelassener an mir vorbeiziehen zu lassen, wie ich es in meinem ZEIT FÜR MICH-Seminar bei der Meditation gelernt habe.

Vielleicht gelingt es mir irgendwann besser, als heute.

 

Mein Mann jedenfalls, hat seinen Weg damit umzugehen, scheinbar gefunden. Ich sollte mir diesbezüglich vielleicht etwas bei ihm abschauen. ;-)

* Für alle, die es noch nicht kennen: Hier geht’s zum Video „Szenen einer Ehe / Teil 1“

  1. Liebe Claudia,

    ich glaube, gewisse Ängste hat fast jeder, der denken kann. Lass dich nicht von diesen Ängsten auffressen! Jedes Leben läuft anders, manches ganz leicht, so manches einfach richtig schwer. – Ich habe deinen Post ganz aufmerksam gelesen.

    Ehrlich – ich mag FB nicht, mochte es noch nie. Das hat nichts mit altmodisch etc. zu tun, ich hasse es einfach, wenn mir jemand sagt, was ich zu tun und zu lassen habe und was war (kommt jetzt dann richtig hart mit G..gle. Außerdem hasse ich diese permanente Öffentlichkeit wie die Beulenpest. – Beruflich muss ich nichts mehr, aber so lange ich berufstätig gewesen bin, habe ich mich niemals von irgend jemanden verbiegen lassen. Das ist nicht immer so einfach, aber – ich bin Realist und ich sage, was ich denke. Da eckt man auch öfter mal an. Und das war auch gut so.

    Erschwerend kommt wohl hinzu, wenn wir unseren Haustieren beim Altern zuschauen müssen. Ich mag es auch nicht, aber es ist die Realität. Und somit habe ich mir vorgenommen, dass ich meinem alten Herren sein Leben noch so angenehm wie irgend möglich machen werde. Und wenn ich merke, dass er leiden muss, dann darf er gehen.

    Schau, ich bin 68, aber ich denke keineswegs tagtäglich darüber nach was für ein schweres Los ich habe, weil ich so alt bin. Im Gegenteil. Ich kleide mich auch nicht so alt wie ich bin, von wegen Kittelschürze. Aber, ich trage schon seit x Jahren Jeans und bequeme, aber hochwertige Kleidung, ich schwinge mich täglich auf den Trainer und strample mit Leichtigkeit jeden Tag die 15 km. Laufe ins Städtchen etc. Ich liebe es mich mit guter Literatur zu befassen und mit einem ziemlich großen Garten. Mir wurde noch nie langweilig. Eine Depression könnte ich eher kriegen, wenn ich Schulfreundinnen treffe, deren Gesprächsthemen weit von meinen Interessen entfernt sind, aber – die Damen gehören zu meinem Leben und ich mag sie auch. Ja, und ich habe ja auch eine riesengroße Familie.

    Und wenn dir die Tränen laufen, dann lasse das zu. Aber, rapple dich auf und erledige diese unangenehmen Dinge unverzüglich. Dann belasten sie auch nicht mehr. Du musst nicht ständig daran denken.

    Mit vielen lieben Gedanken, Edith

    • Liebe Edith,

      vielen lieben Dank für Deine herzlichen und ehrlichen Worte.
      Ich werde das nächste Mal daran denken, wenn ein solches „Gewitter“ über mir aufzieht. Vielleicht auch hier nochmal nachlesen …
      Gottseidank geht es mir nicht immer so. Ich habe auch sehr viele – überwiegend – sehr gute Tage! Und ich finde es nicht immer so schrecklich älter zu werden und kann diesem – an den guten Tagen – auch sehr viel Positives abgewinnen!

      Zum Beispiel werde ich zunehmend selbstsicherer in allem was ich tue. Und das finde ich wunderschön und total entspannend, im Vergleich zu früher!

      Ich danke Dir wirklich sehr für Deine Kommentare bei mir! Ich empfinde sie als unheimlich bereichernd für mich selbst und für diesen Blog! Ich denke es gibt so einige, die Deine Kommentare ebenso gerne lesen, wie ich!!!

      Mit ganz besonderen Herzensgrüßen, Claudia

      • Liebe Claudia,

        früher, da waren wir oft immer so „verhuscht“, trauten uns wenig oder nichts. Mit zunehmendem Alter sage ich ohnehin, was immer ich denke und handle auch so. Diese Selbstsicherheit, die ist enorm wichtig. Und das wird immer noch besser – mit der Selbstsicherheit.

        So Tage – die haben wir alle mal. Aber dann kommt wieder etwas, dass „diese“ Tage vollkommen in den Schatten stellt.

        Ich freue mich mit dir, wenn du ganz viele schöne Tage hast. Ach ja, und einen Mann, der so viel Humor hat. Das ist viel wert!

        Ansonsten, sollten dich meine Kommentare mal nerven, dann musst du es einfach sagen. Ich vertrage das schon.

        Jetzt hoffe ich mal, dass die nächsten Tage besser werden, am Samstag ist mal wieder ein schönes Fest – das überall bekannte Weiherfest. Da treffen wir uns mit Tochter und Mann.

        Viele herzliche Grüße, Edith

  2. Liebe Claudia,
    deine Worte berühren mich sehr in verschiedenen Ebenen. Auch ich sehe meiner Hündin beim schön langsam rasanten Altern zu und erinnere mich immer öfter an diese aufkeimende Melancholie, die mich schon bei meiner letzten Hündin vor 12 Jahren sehr aufgewühlt hat.
    Ich finde dass Ängste, seien sie begründet oder auch nicht, bei mir im Älterwerden zugenommen haben und manchmal auch belasten. Andererseits erlebe ich seit rund um meinen 5oer (ich bin 57) Phasen unbeschwerter, praller Lebensintensität, die ich vorher so seit meiner Pubertät nicht kannte. Die möchte ich nicht mehr missen.
    Es ist schade, dass es unmöglich ist, die wunderbaren Momente im Leben festzuhalten. Ganz Banales, wenn Mann und Hund im Bett zufrieden brummen oder das Lachen besonders tief aus dem Bauch kommt, Momente, wo ich das Gefühl habe, es ist so schön, dass es so ist wie es ist. Ohne trübende Einflüsse, Krankheiten, Ängste, Sorgen um mich selbst oder mein geliebtes Umfeld.
    Im Endeffekt sehe ich mich als Sammlerin solcher Momente und je älter ich werde, desto intensiver kann ich sie geniessen. Das ist eine große Qualität. Und ich finde, sie hält auch richtig jung, innen wie außen.

    In diesem Sinne wünsche ich dir viele wunderbare Momente! Alles liebe Gabi

    • Liebe Gabi,
      ein unheimlich bewegender Kommentar von Dir; ich danke Dir von ganzem Herzen dafür und hoffe, dass Deine wundervollen Worte ebenso gelesen werden, wie mein Beitrag.
      Die allerliebsten Grüße & besten Wünsche an Dich, Claudia

  3. Liebe Claudia,
    es ist ja schon eine Weile her das ich Dir geschrieben habe.
    …und deine Worte, sowie auch die lieben Gedanken welche Gabi und Edith für Dich zu „Papier“ gebracht haben, bringen mich dazu ein paar Zeilen an Dich zu schreiben.

    Ich habe das Gefühl mit dem Alter nimmt die Gefühlstiefe zu :o)
    Bin nun auch „schon“ 64 Jahre und die Menschen die man liebt werden älter…und einige wenige musste ich auch schon gehen lassen.
    Wenn ich mich selbst so anschaue, klar könnte ich ein paar Pfunde weniger haben…
    Aber ich finde mich immer noch nett anzuschauen! (lach)
    Und wenn man sich mag strahlt man das auch aus, finde ich :o)))!
    Es gibt immer wieder Tage im Leben da könnte man sich schon mal in die Ecke setzen und heulen…
    aber dann weiß ich ja auch, es wird wieder besser…
    Die Sonne blitzt immer wieder hinter den dunklen Wolken hervor!!!
    Oft sind es die ganz kleinen Dinge, die mir helfen, mein Seelenleben wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Und sehr oft sind es die Gespräche mit lieben Freundinnen!
    Denen ich so verbunden bin…gaaaaanz viel mit Ihnen lachen kann… Blödsinn machen…
    Und oft benehmen wir uns garantiert nicht „altersgerecht“ :o))) Ich liebe sie sehr, weil ich bei Ihnen so sein kann wie ich bin!!!
    ..ach ja, ich glaube Edith hat es geschrieben???…Das Selbstbewusstsein steigt mit zunehmendem Alter :o)
    Kann ich so nur bestätigen :o))))
    Mit dem anrufen bei Ärzten, um einen wichtigen Termin auszumachen, das erlebe ich auch gerade bei einer sehr lieben, langjährigen Freundin. Sie schiebt den Termin hinaus…versucht alles Negative in die hinterste Ecke ihres Kopfes zu verbannen. Beim lesen Deiner Worte dachte ich es ist genauso wie bei ihr!

    Wir selbst haben ja keinen Hund. Unser Sohn hat sich vor gut einem Jahr einen Hund aus einem Tierheim geholt. Wenn er beruflich wieder einmal im Ausland ist, dann ist Kira bei uns.
    Und…sie ist mittlerweile so ein liebenswertes Familienmitglied geworden. Ich kann mir ein Leben ohne Kira gar nicht mehr vorstellen!!!! Wenn sie bei uns ist dreht sich alles nur um sie :o))))))
    Ich hoffe…wünsche mir…das sie ein langes schönes Leben bei uns verbringen kann.
    Wenn Andy aus dem Ausland wieder kommt und Kira bei uns abholt, dann denke ich jedes mal welch eine Liebe diese beiden verbindet! Sie haben sich wirklich gesucht und gefunden. Es ist soooo schön das mit anzusehen!!!!

    Liebe Claudia,
    auch wenn Du irgendwann einmal Abschied von Deinem geliebten Brad nehmen musst.
    Du hast ihm ein sooo schönes Leben ermöglicht…alles für ihn getan…und ich glaube wirklich das spürt er!!!
    Und diese Gewissheit hast Du immer in Deinem Herzen!!!!!

    Liebe Claudia…ich denke oft an Dich,
    fühle Dich ganz, ganz lieb gedrückt!

    Alles Liebe,
    Gerda

    • Meine allerliebste Gerda,
      was für eine ganz große Freude für mich, ein Lebenszeichen von Dir durch so einen bezaubernden Kommentar zu erhalten!
      Ich habe jede Zeile auf mich wirken lassen und bin extrem gerührt, welch wundervolle Worte Du für Deine Botschaft an mich gefunden hast.
      Danke, danke, danke!!!

      Ganz ehrlich; ich dachte ich hätte Dich verärgert, weil ich nichts mehr von Dir gehört habe.
      Weißt Du noch, als Du mir (ich glaube es war vor Weihnachten) geschrieben hast, dass Dein Sohn in „Titel, Thesen, Temperamente“ im ARD zu sehen war?
      Ich habe mir den Bericht natürlich angesehen; was garnicht so leicht war, da es einen ganz schön bewegte. Dein Sohn ist ja Fotograf in Kriegsgebieten. Ich war unheimlich gerührt. Du bist so eine tolle Frau, was man nicht zuletzt an Deinem Sohn sehen kann. Ein ganz toller Mann, der eine Botschaft verkörpert. Der sein Leben riskiert, um den Menschen mit seinen Fotografien etwas mit auf den Weg zu geben, worüber sie nachdenken sollten. Worüber wir alle nachdenken sollten.
      Ich wollte Dir im Anschluß sofort schreiben, aber es war schon mitten in der Nacht, ich war müde und wollte die richtigen Worte für Dich finden.
      Am nächsten Tag war ich wieder drin im Alltag und irgendwie ging die Email dann in meinem Kopf verloren.
      Später ärgerte ich mich immer darüber, wenn ich daran dachte. Und ich denke oft an Dich, weil Dennis (der kleine, süßeste Bär aus Deiner Künstlerwerkstatt) auf meinem Schreibtisch sitzt und mich jeden Tag begleitet!
      Du hast mir schließlich mit großem Stolz Deinen großartigen Sohn präsentiert … und ich habe scheinbar nie darauf reagiert.

      Fühle Dich auch ganz doll gedrückt, wir bleiben in Kontakt!
      Allerliebste Grüße, von ganzem Herzen,
      Claudia

      PS: Der Künstlerbär Dennis aus Gerda´s Bärenstube ist übrigens zu sehen in diesem Blogpost: http://schwesternwerk.de/wordpress/kleines-geschenk-an-die-kinderseele-die-in-mir-wohnt/

  4. Meine liebe Claudia,
    nein…wirklich nicht!!!!! Du hast mich auf gar keine Art…in keiner Weise verärgert!!!!
    Also…alles gut!!!!!!!!
    Bis man mich mal verärgern kann, da braucht es schon so einiges!
    Ich weiß das gar nicht mehr das ich Dir das von Andy geschrieben habe ???

    Irgendwann hatte ich mal wieder geschrieben…und dann ging der Kommentar nicht raus…
    Keine Ahnung warum…und der PC ist ja nun mal nicht soooo meine Stärke :o( Wie Du, glaube ich, weißt?)
    Ich freue mich das Dich der kleine Dennis durch das Leben begleitet :o)))!!!
    Und Bärchen nähen lässt mich bis heute immer noch nicht los.
    Ich bin immer noch glücklich wenn ich in meinem Zimmer sitze, Teddys nähe…zum leben erwecke :o) und die Zeit um mich herum vergessen kann.

    Liebe Claudia,
    pass auf Dich auf! Denk an Deine Termine! (Obwohl, wenn ich so in mich rein horche, mir könnte das auch passieren mit dem aufschieben der Termine)

    …und nun noch einmal gaaaanz feste drücken :o)))))))
    mit den allerliebsten Grüßen,
    Gerda

    • …“verärgert“ war auch das falsche Wort, „gekränkt“ meinte ich – als stolze Mama eines wunderbaren Sohnes. ;-)
      Ich bin sehr froh, dass dem nicht so ist!
      Deine Teddys sind wirklich traumhaft schön und Du schaffst es tatsächlich, ihnen ein eigenes Leben einzuhauchen!
      Mach bitte weiter; nicht jeder Mensch hat so eine Begabung. Irgendwann kann ich mir vielleicht auch wieder einen Freund für Dennis holen … ;-)
      Umarmung, Claudia

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