Kleine Liebeserklärung

Immer wenn ich mir die Auszeit nehmen kann, sitze ich mit einer Tasse heißem Tee in der Hand, in meiner schönen Küche und sehe durch das Fenster auf den großen, alten Baum im Hof.

Ich begleite ihn liebevoll durchs Jahr, wie er auch mich; beobachte seine Jahreszeitenwechsel.

Momentan liegt er morgens noch in leichten Nebel gehüllt, der sich durch feine herbstlich, warme Sonnenstrahlen langsam lichtet, die die vielen kleinen Insektenflügelchen zum Leuchten bringen, die noch zwischen seinen Ästen umher fliegen.
Das ist Oktober. Mein Monat. Mein Geburtsmonat.

Dann wünsche ich mir manchmal so dasitzend, mit dem Blick auf diese Schönheit und dem Gefühl von vollkommener Ruhe und Harmonie in mir, einfach in der Zeit einzufrieren – am Liebsten dabei fest umarmt und gehalten von dem Mann, der mich über alles liebt und niemals mehr loslässt. Angekommen; für immer.*

*Hoffnungslose Romantikerin weil Sternzeichen Waage; leider nicht heilbar.

Meine Wohnung ist definitiv mein Kraftort, meine kleine Quelle des Glücks und des Ankommens. Ein wichtiges Detail, das bei mir niemals fehlen darf, sind Blumen, bevorzugt Rosen (im Bild die voraussichtlich letzten „Vivaldi“-Rosen aus meinem Garten). Im Hintergrund mein derzeitiges Lieblingsbild von Sven Ballenthin, einem Künstler meines Künstlerportals: www.moreform.art/sven-ballenthin

2 Kommentare zu “Kleine Liebeserklärung

  1. …auch bei mir ist das Gott sei Dank nicht heilbar ❤️

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