Ägypten

Als ich Anfang der 80er Jahre als Jugendliche die Original-Tutanchamun-Ausstellung im Münchner Haus der Kunst besuchte, war’s um mich geschehen – ich nahm mir fest vor, diese wundervolle Kultur – tausende Jahre vor Christi Geburt – mit eigenen Augen in seiner ganzen Pracht zu sehen. Aus den bekannten Sicherheitsbedenken heraus, die seit vielen Jahren für dieses Land bestehen, schloss ich dieses Vorhaben allerdings bis jetzt immer aus. Leider hat sich die Richtigkeit, sich diesbezüglich Sorgen zu machen – drei Wochen nach unserer Rückkehr und eine Woche nachdem ein Flugzeug nach Abheben aus einem beliebten ägyptischen Urlaubsort abstürzte und die Ursachen dafür noch nicht geklärt sind, aber ein bestimmter Verdacht sehr nahe liegt – nunmal nicht gerade in Luft aufgelöst. Die Urlauber, die Ägypten lieben und seit Jahren besuchen, haben uns auf unsere Frage zu diesem Thema so geantwortet: „Passieren kann einem überall auf dieser Welt in jeder Sekunde etwas“. Stimmt natürlich auch – nur die Wahrscheinlichkeit ist in manchen Ländern vielleicht etwas höher; ob einen das abschreckt oder nicht, muss jeder wirklich für sich selbst entscheiden.

Wir hatten einen wunderschönen Urlaub, sind gottseidank wieder gut daheim angekommen und haben Eindrücke mitgenommen, die ich niemals vergessen werde. Dazu möchte ich Euch jetzt gerne hier ein paar Impressionen aus Luxor präsentieren:

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Der Luxor Tempel wurde im alten Ägypten zur Zeit des Neuen Reichs (1550 bis 1070 v. Chr.) errichtet, in der wohl bekanntesten Epoche der Pharaonenzeit. Von dort führt eine Allee, die zu beiden Seiten von Sphingen flankiert wird, in nordöstliche Richtung. In der Antike verband die Allee den Luxortempel mit dem 2,5 Kilometer entfernten Karnak-Tempel. Der Luxor-Tempel steht seit 1979 zusammen mit dem Karnak-Tempel und der thebanischen Nekropole auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO.

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Nach der spektakulären Besichtigung des Luxortempels in der Stadt Luxor machten wir eine 3,5-stündige Nilkreuzfahrt inklusive Mittags-Buffet und englischer Teestunde auf dem Sonnendeck und besuchten dann noch einen traumhaften, touristisch etwas weniger besuchten Tempel: den Dandara Tempel. Das aussergewöhnliche an diesem – der von aussen weniger imposant aussieht, dafür innen um so umwerfender – sind die Reliefs, die – als Ausnahme zu den meisten Tempeln – zum größten Teil in Farbe erhalten sind. Ich stand mit offenem Mund in diesem grandiosen Bauwerk und bin überzeugt, dass das das Schönste ist, was ich je in meinem Leben an Bauwerken der Menschheit mit eigenen Augen sehen durfte. Ich war und bleibe restlos begeistert von alter ägyptischer Kultur und kann nur hoffen, dass alles weiterhin so erhalten bleibt.

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Der Tempel von Dandara war der Göttin Hathor gewidmet und ist eine der wichtigsten Tempelstätten Ägyptens. Der heutige Tempelkomplex gehört zu den am besten erhaltenen ägyptischen Tempeln dieser Zeit. Früheste bauliche Überreste stammen aus dem Mittleren Reich des alten Ägypten, 2137 bis 1781 v. Chr.

Ausserdem möchte ich Euch die Impressionen von unserem schönen Hotel „Makadi Palace“ nicht vorenthalten; solltet Ihr doch irgendwann einmal Urlaub in Ägypten machen wollen, können wir dieses wirklich sehr empfehlen.

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Impressionen aus dem Makadi Palace in Hurghada und (Bild unten) dem Nachbar-Hotel Grand Makadi. Man kommt von beiden in ein paar Minuten durch die schön angelegten Pool-Anlagen direkt ans Meer.

2 Kommentare zu “Ägypten

  1. Ohhh was für schöne Impressionen!
    Ägypten steht auch auf meiner Traumreiszielliste, nur hatte ich bisher noch nicht den Mut dahin zu fliegen. Aber irgendwann möchte ich auch mal diese einzigartigen Pyramiden und Tempel bewundern.
    Viele liebe Grüße
    Christin

    • Mir ging´s ganz genauso, liebe Christin!
      Aber ich gebe zu, mein Mut ist leider – mit dem letzten Flugzeugabsturz – wieder drastisch gesunken. So geht es bestimmt jetzt vielen; armes Ägypten – dort leben so viele Menschen vom Tourismus und die meisten Einheimischen freuen sich auch über die Urlauber, die ein wenig Geld im Land lassen und somit der wirtschaftlichen Lage helfen. Für die meisten Ägypter ist das jetzt auch ein riesen Unglück!

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